Ballettschlule Rosenheim
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„Der kleine Prinz“ als Tanzstück: Günstigere Tickets für euch!

„Der kleine Prinz“
als Tanzstück:
Günstigere Tickets für euch!

Im KUKO Rosenheim ist am Sonntag, 4. April 2027, um 18 Uhr

ein Gastspiel der Benedict Manniegel Dance Company zu sehen:

„Der kleine Prinz“ wird in einer getanzten Version gezeigt.

Als KUKO-Partner ermöglicht es euch die Ballettschule Bartosch-Linke,
pro Person 2 Tickets auf allen verfügbaren Sitzplätzen
für den reduzierten Preis von 20,- Euro
zu bekommen.
Dieses Vorteils-Angebot gilt NUR
für unsere Schülerinnen und Schüler und deren Eltern!

Bei Interesse sprecht uns bitte an, damit wir euch sagen können,
wie ihr an die vergünstigten Tickets kommt!

 

 Hier der Link zu weiteren Infos:

KUKO – Der kleine Prinz

Danke Palucca — Neues Kapitel

Danke Palucca — Neues Kapitel

Von ganzen Herzen sagen wir : Danke Palucca Hochschule für Tanz, Dresden

Nach über 6 Jahren eines regen Austausches, wunderbarer Workshops und toller Zusammenarbeit endet die offizielle Zusammenarbeit als Partnerschule der Palucca Hochschule für Tanz. Die Verbindung und Freundschaften bleiben! 

Wir bedanken uns durch die Hochschule Einblicke in die neuesten Erkenntnisse der Lehre und Teil der Forschung gewesen zu sein. Wir halten den Kontakt mit den Professorinnen und Lehrenden weiter. 

Und schon ist ein neues Kapitel aufgeschlagen!
Die nächsten zwei unserer Schülerinnen haben sich für den Weg in die professionelle Tanzwelt entschieden!
Mayumi und Sabrina, wir wünschen euch viel Glück! Bleibt so fleißig und zielstrebig, erhaltet euch trotz der harten Arbeit die Freude am Ballett und dem Tanz. Bleibt gesund und ihr wisst, unsere Tür ist immer für euch offen.

Herbstfest 2026

Herbstfest 2026

Diesmal zum 165, Mal das Herbstfest 2026

Auch diesmal kam der Trachteneinzug direkt an der Ballettschule Bartosch-Linke vorbei. Prächtig geschmückte Kutschen, stämmige Kaltblüter, viele Lederhosen und Dirndln und ein ausgesprochenes Kaiserwetter so präsentierte sich Rosenheim der Welt zur Herbstfest-Zeit. Heute der Einzug.

Herbstfest 2026

 

Blick in die Garderobe / Stillleben

Blick in die Garderobe

In den Ferien kann man mal ein paar Stillleben produzieren… —

Hier eine Aufnahme als Blick in die Garderobe.

Garderobe

Da könnte man glatt meinen, dass in unserer Ballettschule selbst die Schuhe ohne ihre Füße wissen, wie eine erste Fußposition geht. Gut erzogen! HaHa!!!

Ob erste Schritte im Tutu oder Vorbereitung auf die große Bühne – die Ballettschule Bartosch-Linke Rosenheim bietet professionellen Unterricht, individuelle Förderung und echte Bühnenerfahrung. Hier wächst nicht nur tänzerisches Können, sondern auch Selbstbewusstsein, Disziplin und Freude an der Kunst des Balletts.

Der erste Ballettauftritt: Was Eltern erwartet und wie sie ihr Kind unterstützen können

Der erste Ballettauftritt – ein ganz besonderer Moment

Artikel von Roman Linke,   Ehemaliger Tänzer des Bayerischen Staatsballetts, heute tätig als Ballettpädagoge, Choreograph und Regisseur. Seit 1993 Leiter der Ballettschule Bartosch-Linke in Rosenheim.

Lesezeit: ca. 3 Minuten             Veröffentlichung: August 2026

Der erste Ballettauftritt ist für Kinder ein aufregendes Erlebnis.  Zum ersten Mal wird aus dem vertrauten Ballettsaal eine Bühne und aus dem Training eine kleine Aufführung vor Publikum.

Auch für Eltern ist dieser Moment etwas Besonderes. Sie sind oft genauso nervös wie ihre Kleinen. Viele fragen sich: Was muss ich vorbereiten? Wird mein Kind nervös sein? Und wie kann ich unterstützen, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen?

Die wichtigste Antwort lautet: Der erste Ballettauftritt muss nicht perfekt sein. Er soll Freude machen und eine schöne Erinnerung werden.

Vor der Ballettaufführung: Vorfreude statt Druck

Schon viele Monate vor dem Auftritt beginnen die Proben. Dabei lernen die kleinen und großen Tanzenden ihre Choreografie und üben gemeinsam in einer  Gruppe. Eltern sollen Interesse zeigen, gleichzeitig sollte der Auftritt nicht zu einer Prüfung werden.
Fragen wie:

  • „Freust du dich schon auf die Aufführung?“
  • „Was gefällt dir an eurem Tanz besonders gut?“
  • „Ist heute etwas Lustiges in der Probe passiert?“
    sind oft besser als ständiges Nachfragen, ob wirklich jeder Schritt sitzt.

So bleibt die Vorfreude erhalten und das Kind erkennt: Es geht darum, gemeinsam etwas Schönes zu erleben.

Kinder bei ihrem ersten Ballettauftritt auf der Bühne

Foto: Roland Troll

Am Tag des ersten Auftritts
Am großen Tag darf es ruhig ein bisschen aufregend werden. Ballettkleidung, Frisur, vielleicht ein wenig Bühnen-Make-up – für viele Kinder
gehört das alles zum besonderen Erlebnis dazu.

Planen Sie ausreichend Zeit ein. Hektik kurz vor der Aufführung kann die Nervosität unnötig verstärken. Eine vertraute Mahlzeit, ausreichend Flüssigkeit und genügend Zeit zum Ankommen helfen dabei, entspannt in den Tag zu starten.
Sobald das Kind bei der Ballettlehrkraft ist, dürfen Eltern auch ein Stück weit loslassen. Die Lehrkraft begleitet die Kinder durch die Vorbereitung und sorgt dafür, dass sie wissen, wann ihr Auftritt beginnt.

Was tun bei Lampenfieber?

Lampenfieber ist vollkommen normal. Manche Kinder werden plötzlich ganz still, andere sind besonders aufgeregt oder sagen kurz vor dem Auftritt: „Ich möchte nicht mehr!“ Das muss nicht bedeuten, dass das Kind tatsächlich nicht auftreten möchte.
Es weiß nur gerade nicht, wie es mit der Spannung umgehen soll. Ruhe hilft! Die Gemeinschaft der Gruppe und die in der langen Probezeit aufgebauten Routinen helfen. Aufregung bitte nicht bewerten, sondern annehmen.

„Du bist aufgeregt – das ist ganz normal. Wir sind stolz auf dich und freuen uns mit dir zu tanzen.“

Der erste Moment auf der Bühne

Und dann ist es plötzlich so weit: Die Musik beginnt und das eigene Kind steht auf der Bühne. Für Eltern ist das häufig der emotionalste Moment der gesamten Aufführung. Vielleicht klappt die Choreografie wunderbar. Vielleicht wird eine Bewegung vergessen oder das Kind schaut kurz zur Seite. Vielleicht tanzt es nicht jeden Schritt genauso, wie es ihn in den Proben gelernt hat.

Das ist völlig in Ordnung.

Eine Kinderaufführung ist keine Prüfung und kein Wettbewerb. Der eigentliche Erfolg besteht darin, dass sich das Kind getraut hat, vor anderen Menschen aufzutreten.

Nach dem Auftritt: Was Eltern sagen können

Nach der Aufführung möchten Eltern natürlich wissen, wie es gelaufen ist. Gerade beim ersten Ballettauftritt sollte jedoch nicht die Leistung im Mittelpunkt stehen.

Sätze wie:

„Du hast dich auf die Bühne getraut!“

oder

„Ich habe gesehen, wie viel Freude du beim Tanzen hattest.“

geben Kindern ein gutes Gefühl. Auch wenn einmal ein Schritt nicht funktioniert hat, muss dieser Fehler nicht sofort analysiert werden.

Das Wichtigste ist, dass Ihr Kind den Auftritt mit einem positiven Erlebnis verbindet.

Was Kinder durch ihren ersten Auftritt lernen

Ein Ballettauftritt dauert vielleicht nur wenige Minuten. Die Erfahrung, die ein Kind dabei sammelt, kann jedoch lange bleiben.

Kinder lernen:

  • vor anderen Menschen aufzutreten,
  • mit Aufregung umzugehen,
  • sich auf eine Aufgabe vorzubereiten,
  • Teil einer Gruppe zu sein,
  • Verantwortung zu übernehmen,
  • und vor allem: sich selbst etwas zuzutrauen.

Das sind Erfahrungen, die weit über den Ballettunterricht hinausreichen können.

Der erste Auftritt muss nicht perfekt sein

Vielleicht wird Ihr Kind später einmal mit strahlenden Augen von der Bühne kommen. Vielleicht ist es zunächst einfach nur erleichtert, dass alles vorbei ist. Beides ist völlig normal. Ein Ballettauftritt soll vor allem eine schöne Erfahrung sein.

Denn vielleicht entsteht genau in diesem Moment ein kleines Stück Selbstvertrauen, das Ihr Kind ein Leben lang begleitet. Nach dem Motto:

„Ich war aufgeregt – und ich habe es trotzdem geschafft.“

Lust auf den ersten Ballettauftritt?

Der Weg auf die Bühne beginnt nicht mit Perfektion, sondern mit Freude an der Bewegung. Wenn Ihr Kind gerne tanzt und Sie gemeinsam herausfinden möchten, ob Ballett das passende Hobby ist, lernen Sie unseren Unterricht gerne bei einer kostenlosen Probestunde kennen.

Wir freuen uns darauf, Ihr Kind kennenzulernen und gemeinsam die ersten Schritte im Ballett zu gehen.

Ungewöhnliche Dinge im Ballettsaal

Ungewöhnliche Dinge im Ballettsaal

Die Ferien haben begonnen und schon tauchen ungewöhnliche Dinge im Ballettsaal auf! Klettergurte und Werkzeug? Im Ballettsaal? Was Verrücktes hat sich Roman denn da wieder ausgedacht?

Nein! Diesmal ist Roman nicht schuld! Bevor die ersten Sommerkurse beginnen sind kleine Renovierungsarbeiten angesagt. Hier werden die Rollos geflickt und repariert, damit der Wind sie nicht weiter zerfetzen kann. Unser guter Geist hat eine Möglichkeit gefunden, sie zu kleben und zu verschweißen, damit wir alle vor der Sommersonne geschützt bleiben! Die Ausrüstung dient zur Sicherung! Dieser Tausendsassa kann wirklich fast alles, doch fliegen eben noch nicht! Mit dieser Ausrüstung ist er sicher, wenn er sich aus dem Fenster lehnt!

DANKE!

 

 

Danke für Eure Wertschätzung!

Danke für Eure Wertschätzung!

Schuljahres-Ende, Zeit der Veränderung! Danke für Eure Wertschätzung!

Das Schuljahr geht zu Ende und auf manche kommen große Veränderungen zu. Vorschulkinder freuen sich auf den ersten Schultag, diejenigen, die einen Schulabschluss gemacht haben, beginnen mit einer Lehre oder einem Studium. Manche haben sich auch entschieden, zunächst einmal die Welt zu bereisen.
Es gibt Kinder, die ein anderes Hobby ausprobieren wollen und mit dem Ballett aufhören und es gibt die Abiturienten und Abiturientinnen, die weit in die Welt hinausgehen, um ihr Studium zu beginnen. Manche waren über 15 Jahre bei uns, haben an vielen  Aufführungen teilgenommen und man merkt wie emotional der Abschied ist.

Denkt daran, bei uns ist immer die Türe offen und ihr dürft gerne zurückkommen und mit uns trainieren! Wir wünschen euch auf dem weiteren Lebensweg von allen das Allerbeste! Wir bedanken uns für die vielen Geschenke und Blumen! Wir danken euch für die schönen Jahre und die uns entgegengebrachte Wertschätzung!

Großartig: Sommerferien mit Sommerkursen

Großartig: Sommerferien mit Sommerkursen

Wir verabschieden uns zwar zum 2. August in die Sommerferien, freuen uns aber schon auf die Sommerkurse mit euch!

Sommerferien

Für die kostenlosen Probestunden im Herbst sind noch wenige Plätze frei.
Ab dem Alter von vier Jahren gibt es ballettvorbereitende Kurse, ab dem Alter von sechs Jahren Ballett, ab dem Alter von 7 Jahren auch Modernen Tanz.
Bei Interesse nutzen Sie einfach das INTERESSENTENFORMULAR.
Auch für Erwachsenenkurse – ob Ballett, Spitze, Zeitgenössisch oder Modern Jazz – können sich Interessierte über dieses Formular melden!

Wir wünschen allen erholsame Sommertage! Kommt gesund wieder!

Weiter geht es mit dem Unterricht – entsprechend dem bayerischen Schulferienkalender – in der Woche ab Dienstag, 15. September 2026.
Siehe auch Ferienkalender des Landes Bayern. Es gilt der alte Stundenplan!

Nummer gegen Kummer

Nummer gegen Kummer

Bevor die Sommerferien beginnen steht noch die Zeugnisübergabe an. Vielleicht für manche Kinder (und Eltern) mit nicht ganz so guten Nachrichten. Die Nummer gegen Kummer ist unter der 116 111 für Kinder und Jugendliche erreichbar.

Die 0800 1110550 gezielt an Eltern und Erziehende gerichtet. Der Anruf ist kostenlos, bleibt geheim und taucht nicht auf der Telefonrechnung auf. Falls Ihr oder Eure Kinder (egal welchen Alters) mit dem Ergebnis nicht zufrieden seid und jemanden zum Reden braucht, ist die „Nummer gegen Kummer“ wieder für Euch da!

Etikette im Ballettsaal: Regeln für einen respektvollen Ballettunterricht

Etikette im Ballettsaal: Höflichkeit, Rücksicht und Sicherheit im Ballettunterricht

Artikel von Roman Linke
Ehemaliger Tänzer des Bayerischen Staatsballetts, heute tätig als Ballettpädagoge, Choreograph und Regisseur. Seit 1993 Leiter der Ballettschule Bartosch-Linke in Rosenheim.

Lesezeit: ca. 5 Minuten
Veröffentlichung: Juli 2026

Ein Ballettsaal ist ein besonderer Ort. Hier treffen Konzentration, Disziplin, Musikalität und Freude an der Bewegung aufeinander. Damit der Unterricht für alle Beteiligten angenehm, sicher und produktiv verläuft, spielt Ballettsaal-Etikette eine wichtige Rolle. Sie ist kein starrer Regelkatalog, sondern Ausdruck von Respekt, Aufmerksamkeit und einem guten Miteinander.

Aus meinen Jahren der Ausbildung in München an der Hochschule für Musik und Theater sowie aus der Erfahrung an deutschen, europäischen und internationalen Theatern habe ich viele kleine Gepflogenheiten kennengelernt, die den Unterrichtsalltag spürbar erleichtern. Gerade für Kinder, Jugendliche, erwachsene Anfänger und ihre Eltern ist es hilfreich, diese Grundlagen zu kennen.

Etikette im Ballettsaal 2

Warum Etikette im Ballettsaal wichtig ist

Ballett ist eine Kunstform, die Präzision verlangt. Gleichzeitig bewegen sich viele Menschen in einem vergleichsweise kleinen Raum, oft mit schnellen Richtungswechseln, Sprüngen und komplexen Abläufen. Ein achtsames Verhalten schützt daher nicht nur die Atmosphäre im Raum, sondern auch die körperliche Unversehrtheit aller Beteiligten.

Ballettsaal-Etikette bedeutet:

  • Respekt gegenüber Lehrenden und Mitschülerinnen und Mitschülern
  • Rücksichtnahme im gemeinsamen Raum
  • Aufmerksamkeit für Abläufe und Regeln
  • ein konzentriertes, freundliches Lernumfeld

Diese Grundsätze gelten für alle Altersgruppen und für alle Geschlechter gleichermaßen.

Die wichtigsten Grundsätze der Ballettsaal-Etikette

1. Pünktlichkeit ist selbstverständlich

Pünktlich zum Unterricht zu erscheinen, zeigt Respekt gegenüber der Lehrperson und der Gruppe. Wer rechtzeitig da ist, kann sich in Ruhe umziehen, aufwärmen und innerlich auf den Unterricht einstellen.

Gerade im Ballett ist ein guter Beginn wichtig. Wer zu spät kommt, verpasst oft die Aufwärmphase und riskiert, den Ablauf zu stören oder sich selbst zu überfordern. Sollte es ausnahmsweise doch einmal später werden, ist ein ruhiges und unauffälliges Eintreten besonders wichtig. Am besten wartet man bei der Tür, bis die Übung, die gerade absolviert wird, abgeschlossen ist, und betritt dann erst den Raum, um sich leise in die Gruppe einzufügen.

2. Die Vorgaben des Hauses respektieren

Jede Ballettschule oder jeder Ballettsaal hat eigene Regeln. Dazu können gehören:

  • einheitliche Kleidung oder Dresscode
  • Kein Schmuck im Ballettsaal
  • Foto- und Filmverbot
  • die Nutzung von Garderoben und Aufenthaltsräumen

Diese Vorgaben dienen nicht der Einschränkung, sondern schaffen Ordnung, Sicherheit und Konzentration. Besonders für Kinder und Eltern ist es hilfreich, diese Regeln von Anfang an ernst zu nehmen.

3. Beim Betreten eines Raumes grüßen

Ein einfacher Gruß gehört zu den schönsten und wichtigsten Formen der Etikette im Ballettsaal. Wer einen Raum betritt — sei es Garderobe oder Studio — grüßt freundlich. Das gilt auch gegenüber der Lehrperson und, falls vorhanden, dem Pianisten oder der Pianistin.

Ein solcher Gruß schafft eine angenehme Atmosphäre und zeigt: Ich bin da, ich nehme den Raum und die Menschen darin wahr.

4. Aufmerksamkeit gegenüber Lehrenden und Begleitung am Klavier

Der Gruß an die Ballettlehrerin oder den Ballettlehrer ist ein Zeichen von Respekt. Wenn ein Pianist oder eine Pianistin den Unterricht begleitet, gehört auch ihnen ein freundliches Willkommen. Denn der Unterricht lebt nicht nur von der Bewegung, sondern auch von der Musik — und diese Zusammenarbeit verdient Wertschätzung.

5. Applaus am Ende der Stunde

In vielen Ballettschulen ist es üblich, am Ende der Unterrichtsstunde mit Applaus zu danken. Das ist eine schöne Geste der Anerkennung für die Arbeit der Lehrperson und der musikalischen Begleitung.

Ein solcher Moment rundet die Stunde ab und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Er erinnert daran, dass Ballett nicht nur Technik, sondern auch Kunst und Kommunikation ist.

6. Rücksicht, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Wertschätzung

Im Ballettsaal sollte jede Person darauf achten, anderen genug Raum zu lassen. Dazu gehört:

  • nicht zu drängeln
  • aufmerksam aufeinander zu achten
  • Hilfestellung zu geben, wenn sie gebraucht wird
  • Lob und Kritik respektvoll zu äußern
  • die Leistung anderer nicht zu vergleichen oder abzuwerten

Gerade für Kinder und Jugendliche ist das ein wichtiger Lernraum. Sie erfahren, wie wertvoll ein respektvolles Miteinander ist. Auch erwachsene Anfänger profitieren davon, wenn sie sich in einer freundlichen und unterstützenden Umgebung bewegen dürfen.

Kleine Achtsamkeiten mit großer Wirkung

Es sind oft die kleinen Dinge, die den Ballettunterricht leichter und schöner machen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • die eigene Tasche ordentlich abzustellen
  • nicht unnötig laut zu sprechen
  • während Erklärungen zuzuhören
  • keine anderen Tänzerinnen und Tänzer zu behindern
  • den Raum nach dem Unterricht ordentlich zu verlassen

Solche Gewohnheiten fördern nicht nur die Ordnung, sondern auch die Konzentration. Und genau diese Konzentration ist im Ballett Gold wert — manchmal sogar mehr als perfekt sitzende Schleifen.

Etikette ist kein Selbstzweck

Ballettsaal-Etikette hat nichts mit Strenge um ihrer selbst willen zu tun. Sie ist auch keine Frage von Rang oder Hierarchie. Vielmehr dient sie dem Handwerk des Tanzes: dem sicheren, respektvollen und konzentrierten Arbeiten im Raum.

Ein Ballettsaal ist ein Ort, an dem viele Körper gleichzeitig in Bewegung sind. Gerade deshalb sind klare Abläufe und höfliches Verhalten wichtig. Sie helfen, Unfälle zu vermeiden und ermöglichen allen Beteiligten, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: das Tanzen.

Fazit: Respekt macht den Ballettunterricht besser

Ob Kinder, Jugendliche oder erwachsene Teilnehmende — wer die Grundsätze der Ballettsaal-Etikette kennt, findet sich schneller in den Unterricht ein und trägt zu einer angenehmen Lernatmosphäre bei. Pünktlichkeit, Höflichkeit, Rücksicht und Aufmerksamkeit sind keine Nebensache, sondern ein fester Bestandteil der Ballettkultur.

Denn guter Tanz beginnt nicht erst an der Stange oder im Zentrum. Er beginnt schon mit dem ersten Schritt in die Ballettschule.
Auch die begleitenden Eltern dürfen gerne mit dazu beitragen, dass das Miteinander gut gelingt.